Don Divo Barsotti

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domingo, 7 de agosto de 2011

Vatikan: Erneut Papstappell zu Syrien und Libyen

Pope Benedict XVI waves prior to delivering his Sunday Angelus prayer to pilgrims gathered in the courtyard of his summer residence of Castel Gandolfo, 40 km southeast of Rome, on August 7, 2011.

„Den legitimen Forderungen der Bürger Rechnung tragen“: Das fordert Papst Benedikt XVI. von der syrischen Regierung. Beim Angelusgebet in Castelgandolfo appellierte er am Sonntag, der Gewalt in dem Land ein Ende zu bereiten. Mit Blick auf die seit Monaten andauernde NATO-Militäraktion in Libyen rief das Kirchenoberhaupt dazu auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren:

„Mit großer Sorge verfolge ich die immer dramatischeren gewalttätigen Zwischenfälle in Syrien, die zahlreiche Opfer gefordert und schweres Leid hervorgerufen haben. Ich bitte die Katholiken um ihre Gebet: Mögen die Anstrengungen um Versöhnung stärker sein als alle Trennung und Hass. Zudem erneuere ich meinen dringenden Appell an die Regierung und die Bevölkerung, so zügig wie möglich das friedliche Zusammenleben wieder herzustellen  ...»Angelus: „Habt Vertrauen, der Herr lässt uns nicht allein!“

Zu gläubigem Vertrauen hat Benedikt XVI. ermutigt. Beim Angelusgebet in Castelgandolfo sagte er in seiner Meditation über das Tagesevangelium vom Sturm auf dem See Genezareth, dass der See, auf dem die Jünger Jesu bei starken Winden unterwegs waren, das menschliche Leben und die Unbeständigkeit der sichtbaren Welt symbolisiere. Der Sturm stehe für jede Art von Erschütterung und  ...»